Warum Interviews deinem Podcast schaden können und wann sie trotzdem sinnvoll sind
Viele Podcasts starten mit Interviews. Sie gelten als abwechslungsreich, bequem und vermeintlich reichweitenstark. Gerade Coaches, Beraterinnen und Dienstleister greifen häufig darauf zurück, weil sie glauben, damit schneller sichtbar zu werden. Doch genau hier liegt ein oft übersehener Denkfehler. Interviews können deinem Podcast mehr schaden als nutzen, wenn dein Ziel ist, als Expertin oder Experte wahrgenommen zu werden und über deinen Podcast Anfragen zu gewinnen. Diese Podcast-Folge zeigt sehr klar, warum das so ist und wie du Interviews strategisch richtig einordnest.
Der größte Irrglaube rund um Interview-Podcasts
Interviews werden oft als einfacher Einstieg gesehen. Der Gast bringt die Inhalte mit, die Vorbereitung scheint gering und zusätzlich erhoffen sich viele einen Reichweiten-Boost durch die Community der eingeladenen Personen. In der Praxis funktioniert das jedoch selten so. Reichweite überträgt sich nicht automatisch und schon gar nicht nachhaltig.
Das eigentliche Problem liegt tiefer. Wer ausschließlich Interviews führt, verzichtet auf die größte Stärke des eigenen Podcasts. Das ist die eigene Stimme, die eigene Haltung und die eigene Perspektive. Stattdessen wird die Bühne geteilt und der Fokus verschiebt sich weg von dir.
Warum Interviews dich unsichtbar machen können
In einem Interview steht der Gast im Rampenlicht. Das ist auch völlig logisch und grundsätzlich richtig so. Der Gast erzählt seine Geschichte, teilt seine Erfahrungen und positioniert sich mit klaren Aussagen. Du führst durch das Gespräch, stellst kluge Fragen und gibst Raum.
Doch genau dadurch wirst du nicht als Expertin oder Experte wahrgenommen, sondern als Moderatorin oder Moderator. Die Hörerschaft verbindet die inhaltliche Tiefe und Kompetenz mit dem Gast, nicht mit dir. Sichtbarkeit entsteht aber nicht durch Fragen, sondern durch klare Positionierung, eigene Meinungen und wiederkehrende Botschaften.
Sichtbarkeit braucht Haltung und Wiederholung
Expertinnenstatus entsteht nicht durch Vielfalt, sondern durch Klarheit. Deine Hörerschaft muss verstehen, wie du denkst, wie du arbeitest und wofür du stehst. Das gelingt nur, wenn deine Stimme im Mittelpunkt steht. Solo-Podcast-Folgen bieten genau diesen Raum.
Durch regelmäßige Solo-Folgen baust du Vertrauen auf. Du erklärst Zusammenhänge, beziehst Stellung und wiederholst deine Kernbotschaften. Diese Wiederholung ist entscheidend. Ohne sie bleibt dein Podcast nett, aber wirkungslos. Und ohne Vertrauen entstehen keine Anfragen.
Bequemlichkeit ist kein Wachstumshebel
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Bequemlichkeit. Interviews werden oft gewählt, weil sie weniger Vorbereitung erfordern. Man lässt das Gespräch einfach laufen und verlässt sich auf den Gast. Doch strategisches Podcasting funktioniert so nicht.
Gerade im Coaching- und Beratungsumfeld sind Angebote erklärungsbedürftig. Menschen kaufen keine Lösungen, die sie nicht verstehen. Sie kaufen auch keine Dienstleistungen, wenn sie der anbietenden Person nicht vertrauen. Dieses Vertrauen entsteht durch Klarheit, nicht durch Zurückhaltung.
Wann Interviews dennoch sinnvoll sind
Interviews sind nicht grundsätzlich schlecht. Sie können ein wertvolles Element in deinem Podcast sein, wenn sie strategisch eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass sie deine Positionierung unterstützen und nicht ersetzen.
Sinnvoll sind Interviews zum Beispiel dann, wenn sie deine Haltung verstärken. Etwa durch Diskussionen zu aktuellen Themen, Trends oder unterschiedlichen Perspektiven innerhalb deines Fachgebiets. Auch der gezielte Einsatz von Interviews zur Reichweiten-Erweiterung kann funktionieren, wenn dein Podcast bereits klar positioniert ist.
Die wichtigste Regel für Interviewformate
Du bleibst die Hauptstimme deines Podcasts. Gäste sind eine Ergänzung, keine Bühne für sich. Sobald sich dieses Verhältnis umdreht, verlierst du deine Sichtbarkeit. Dann wird dein Podcast zur Plattform für andere und nicht zum Marketing- und Vertriebssystem für dein eigenes Business.
Ein erfolgreicher Business-Podcast besteht daher aus einer klaren Basis an Solo-Podcast-Folgen, ergänzt durch ausgewählte Interviews mit strategischem Zweck.
Dein Podcast ist kein Hobby, sondern ein Business-Tool
Ein Podcast ist kein reines Unterhaltungsformat. Er darf unterhalten, aber sein Kern ist strategisch. Er ist ein Werkzeug, um Vertrauen aufzubauen, Expertise zu zeigen und langfristig Anfragen zu generieren. Dafür musst du sichtbar sein und deine Stimme muss im Mittelpunkt stehen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Dient dein aktuelles Podcast-Format wirklich deiner Positionierung oder versteckst du dich hinter anderen Stimmen.
Dein nächster Schritt
Wenn du merkst, dass dein Podcast zwar läuft, aber keine Wirkung für dein Business entfaltet, dann lohnt sich ein genauer Blick auf deine Formate und deine Positionierung. Gerne unterstütze ich dich dabei, deinen Podcast so auszurichten, dass er für dich arbeitet und nicht nur Zeit kostet.
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Mein Name ist Daniel Wagner und als Podsultant mache ich Coaches, Berater und Experten sichtbar hörenswert.
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